Selbstexperiment: T-Mobile Google G1 Phone
Teil 1: Zunächst mal: Meine Euphorie auf ein Google G1 wurde abrupt ausgebremst, denn man kann sich nicht allzusehr auf einen reibungslosen Ablauf bei T-Mobile freuen.
Warum ein G1
Schon seit längerem habe ich mir gedanken darüber gemacht mir ein Mobiles Gerät zuzulegen was ein bisschen mehr kann, als die günstigen Handy’s die ich hatte. Meine Begeisterung zur Technik, zu Online Diensten und die Veröffentlichung von Google’s G1 als Alternative zum iPhone hatten mich letztendlich dazu bewegt mich auf einen 24 Monats Vertrag einzulassen.
Jetzt hab ich zusätzlich knapp 45 Euro im Monat an der Backe + evtl. Telefongebühren (alles was nicht T-Mobile Handy Rufnummer ist kostet 29 Cent die Minute – kann man aber auch als Festnetzflat wählen), die ich aber erstmal mit meinem zweiten Prepaid Handy (da kostet bei Callmobile alles nur 9 Cent – auch die SMS und die lassen sich auch über die Webseite verschicken). 25 Euro konnte ich allerdings bei meinem Internetprovider Versatel sparen, also ist das OK so.
Nach einem Vergleich ob Google G1 oder iPhone G3, habe ich mich für ein G1 entschieden und kann man hier nachlesen.
Von der Bestellung zur Nutzung
Die Bestellung über den T-Mobile Shop ging relativ zügig und ohne Probleme von statten. Man wählt den gewünschten Tarif – ich habe mich für den Combi Flat S entschieden. Doch nach der Bestellung fühlte ich mich schon nicht mehr richtig betreut.
Lieferung
Man erhält zwar eine Bestell-Bestätigung, dann aber weder eine OK Meldung (da ja die Schufa abgefragt wird) und auch keine Versandbestätigung. Da lag dann drei Tage nach Bestellung einfach Zettel in meinem Briefkasten von einer Firma “Direkt Express” der von jedem hätte ausgedruckt werden können, die 0800 Nummer mit Filzstrift durchgestrichen, aber zumindest ein Stempel des Lieferanten mit Handynummer und Name. Dem habe ich dann gestern Nacht eine SMS geschrieben, wann ich erreichbar bin und der kam dann auch heute prompt um ca. 12:00 Uhr. Benötigt dann den Ausweis und man leistet vier Unterschriften(!) – wobei mir da erst später aufgefallen ist, dass ich mit der Veröffentlichung meiner Daten im Telefonbuch zustimme … das war vorher nirgendwo zu beinflussen.
Dem netten Herren noch zwei Euro Trinkgeld in die Hand gedrückt und schnell alles ausgepackt. Auf den Lieferumfang geh ich jetzt nicht komplett ein, den Akku selbst einlegen und um nix kaputt zu machen muss man die PDF Anleitung auf der dem mitgelieferten CD Zettel studieren.
Aktivierung
Bei der Bestellung wurde ganz klar darauf aufmerksam gemacht, dass man einen Google Account zur Nutzung des Handy’s benötigt. Alles kein problem, gebe meine Daten schön ein und was ist ? Natürlich klappt das ganze eben nicht … Auf einen der Lieferscheine steht was von
“Es kann bis zu 24 Stunden nach Auslieferung der SIM Karte dauern, bis diese Freigeschaltet wird”
DHL und UPS arbeiten mit kleinen Digitalen Geräten, die mit der UPS Zentrale kommunizieren. Der Direkt Express Mann hatte sowas nicht dabei … Wie erhält also T-Mobile nun meine Unterschrift ? Wird es gefaxt, oder per Post gesendet und dauert es bis dahin, bis ich das G1 überhaupt mal nutzen kann ? Ohne eine Aktivierung kann man nämlich gerade mal Notrufnummern anrufen, nicht einmal ins Menu oder sich das vorinstallierte anschauen.
Ende Teil 1
Passende externe Blogs
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- Daten senden mit Android über Bluetooth
- Mein erstes manuelles Android G1 update
- Teil 2: Ich und das T-Mobile Google G1
4 Kommentare | Hinterlass einen














Comments
DIREKTexpress übermittelt die Zustelldaten an T-Mobile. Nach Eingang der Zustellinformation wird die Karte geschalten.
Hi Insider. Die Frage ist wie es übermittelt wird. Da es einige Stunden nach der Unterschrift gedauert hat, wird der nette Herr von Direktexpress erstmal in die Zentrale oder ins Büro gegangen sein und es an T-Mobile gefaxt haben.
UPS und DHL übertragen unterschriften in so einem kleinen Handheld als Bestätigung. Was wohl wesentlich schneller geht.
Hi Chris Korte,
der Fahrer kommt abends zurück in seine "Niederlassung". Dort bucht er die Sendung auf "Zugestellt". Dieser Status wird dann unverzüglich an T-Mobile übertragen.
Wie lange die interne Verarbeitungszeit bei T-Mobile beträgt, kann ich leider nicht sagen.
Viele Grüße!
Fatal wäre es wirklich wenn er Morgens die Unterschrift bekommt und das Gerät ausliefert und abends erst den Status übermittelt. T-Mobile die Unterschrift sehen – das geht am schnellsten per Fax (oder Handheld Übertragung wie bei UPS oder DHL). Da bei T-Mobile alles Automatisiert über PC's geht und dann die eingehenden Faxe wie in einer ToDo Liste von Mitarbeitern abgearbeitet werden, geht das zu normalen Arbeitszeiten ruckzuck. Der Flaschenhals ist der merkwürdig gewählte Liefer Dienst (mit dem ich vorher und bisher auch nie mehr irgendetwas zu tun hatte)
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